Zurück

Homecamp 2018

Mittwoch, 21. Februar 2018
Wir sind Jugendliche die verschiedener nicht sein könnten. Woher wir uns kennen? Durch die Reformierte Kirche in Rüti. Ohne Newland (dem Jugendformat der ref. Kirche) hätten sich die meisten von uns wohl nie kennen gelernt.
 
Am 14.Januar 2018 füllte sich das alte Pfarrhaus der reformierten Kirche mit 25 Jugendlichen. Die wohl lauteste Woche des Jahres hat begonnen. Dieses jährliche Spektakel ging in die vierte Runde. „Wer hätte das geglaubt“, dieser Satz sollte uns als Motto durch die Woche begleiten. Zu den Highlights des Homecamps zählen wir den Challenge Abend „die Jungen gegen die alten“ bei dem die Jungmannschaft gegen Martin und Beni antrat. Wie zu erwarten war blieb Ihnen nur der letzte Platz. Natürlich blieben wir auch intellektuell nicht auf der Strecke, Claudia organisierte für uns einen spannenden Diskussionsabend. Zur Thematik unser heutigen Rollenbilder von Mann und Frau. Nach unserem Alltag in der Schule oder bei der Arbeit, wurden wir täglich fein bekocht. Um 22.00 Uhr nach einem feinen Dessert folgte jeweils der Tagesabschluss in der Kirche. Es gab einen kleinen Input und es wurde viel gesungen. („ Hey mega cool, hesch gwüsst die reformiert chille in Rüti het ez eh eigeni Band!!“). Es waren die Minuten beim Singen oder beim gemeinsamen Gebet in denen wir zur Ruhe kommen konnten. Der Tag war abgeschlossen und gleichzeitig begann die Nacht für uns. Schlaf war wohl das einzige von dem wir zu wenig hatten diese Woche. Um uns gebührend vom HOMECAMP 2018 zu verabschieden, gab es am Freitagabend ein Raclette in der Rüti Cevi Hütte. Im Anschluss spielten wir eine Partie „Catching the flag“. Das Spiel besteht darin dem gegnerischen Team so viele Flaggen wie möglich zu klauen. Spannender als wer gewann war für uns die Schlammschlacht die sich ergab. Und nun, nun ist Samstag. Irgendwie ein emotionaler Samstag, es ist nicht leicht in den Alltag zurück zu kehren. Wir verlassen eine Gemeinschaft die für sechs Tage unser Zuhause und unsere Familie war. Doch wir dürfen mit einem Lächeln gehen. Wir wissen, dass sich diese Gemeinschaft nicht auflöst sondern nur noch mehr wächst. Denn nicht unser Homecamp ist diese Gemeinschaft. Newland ist diese Gemeinschaft. Wir danken allen die einen Beitrag zu dieser Woche beigetragen haben.
 
Eliane Würmli und Giulia Bordin, Teilnehmerinnen Homecamp