Das spirituelle Lied im 21. Jahrhundert, 4. Dezember 2021

Gesänge führen spontaner als blasse Worte oder Gesten in die Mitte des Glaubens. Das galt schon vor Jahrtausenden. Der frühe biblische Glaube zeigt in seinen Psalmen eine einzigartige Intensität der Gottesbegegnung, dankend, feiernd, fragend, vertrauend, klagend, ringend. Die ganze Palette menschlicher Empfindungen breitet sich vor Gott aus. In den vedischen Liedern taucht das Vergängliche ins Ewige und erkennt so seinen eigenen Grund.

Führen Gesänge auch in Zukunft noch spontan in die Mitte des Glaubens? Fühlen wir uns in unseren Glaubensgemeinschaften nach wie vor angesprochen und vom Ewigen berührt, wenn wir singen? Bewegen uns religiöse Gesänge noch? Und wohin bewegen sie uns?
Nicht jedes spirituelle Lied entspricht allen Zeitgenossen. Wohin führen z.B. die Gesänge radikaler religiöser Gemeinschaften? In kollektive Ekstasen? In die gedankenlos jubelnde oder besinnungslos schreiende Einmütigkeit? Können wir zwischen Wegen und Irrwegen unterscheiden? Zwischen Begeisterung und Trance? Zwischen ansprechender zeitgenössischer Sprache und Kitsch?

Wir durchwandern gemeinsam Angebote alter und neuer religiöser Gesänge und fragen uns, wie weit und wie zuverlässig sie uns und andere zur Mitte des Glaubens führen.

Hier finden Sie den Flyer mit Programm und weiteren Angaben.

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Theres Schmid

Ressort Personelles
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