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Ausflug 5.Klass-Unti nach Einsiedeln

Montag, 1. Oktober 2018

Mit den 5.Klass-Untischülern am 15. September 2018 unterwegs nach Einsiedeln 

Ein bedeckter Himmel zeigte sich an diesem Samstagmorgen, doch dies hat uns nicht aufgehalten. Wie abgemacht trafen die Untischüler ein. Auch einige Mütter waren mit dabei, die mich tatkräftig unterstützten. Gleich an dieser Stelle nochmals herzlichen DANK!!! für den Einsatz.

Der erste Halt brachte uns nach Rapperswil an den Steg und somit auch auf den Pilgerweg nach Einsiedeln. Zum Einstieg machten wir uns Gedanken zu den Fragen. Was ist Pilgern? Warum man dies früher machte? Was bedeutet es wohl den Menschen heute? Gedanklich auf den Weg gekommen ging es nun auch aktiv weiter. Mittels Postenlauf erarbeiteten sich die Kinder weitere Informationen zum Steg und dem Leben der Menschen im Mittelalter. 

In Einsiedeln erwartete uns die Sonne, wir genossen die Mittagszeit. Gespannt hörten die Kinder meiner Erzählung über das Leben von Meinrad zu. Vorbereitend auf die Klosterführung zeigte ich einige Bilder und schloss so den Bogen zur schwarzen Madonna und der Gnaden Kapelle die zu einem wichtigen Ort für die Pilgerer geworden ist.

Der Höhepunkt der Führung war wohl in der Stiftsbibliothek. Einige Ooh und Aas waren zu hören. Beeindruckt von den vielen Büchern und dem was der Pater uns erzählt, erklärt und gezeigt hatte ging es dann schon bereits dem Ende der Führung zu.

Bei einer Pause im Klosterpark prüfte ich das Wissen der Kinder. Es war genial, alle Fragen konnten beantwortet werden.  Bevor es wieder auf den Heimweg ging, nahmen wir eine letzte Stärkung in Form von kühlem Wasser aus den diversen Röhren vom Frauenbrunnen.

Es war ein toller Ausflug!

Eure Katechetin Angelika Günther

 

Quizfrage: Kennen Sie diese Redensart, bzw. woher sie stammt?: "ich schlage ein Buch auf."

Lösung: Die ersten Bücher waren auf Pergament geschrieben, bzw. gedruckt. Sie wurden gebunden und kamen zwischen Holzdeckeln zu liegen. Damit das Buch nicht aufspringen konnte wurden Metallspangen zum Verschluss montiert. So stand das Buch auch unter Druck und musste zum öffnen zusammengedrückt bzw. geschlagen werden.  Daher also der Begriff: "ich schlage ein Buch auf."

 

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